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  Steinkammergräber an Oise und Eder

Klar. Wir haben an Oise und Eder gemeinsame Vorfahren. Kein Wunder in so einem dicht besiedelten Weltteil, wo alles durcheinander gelaufen ist. Kelten hüben und drüben. An der Oise sowieso, und hier bei uns hatten sie auf jedem geeigneten Hügel ihre Wohnplätze (0ppida), die Ringwälle sieht man noch. Germanen als letzte tonangebende Beimischung (Franken hier und dort).
Aber noch ein paar Jahrtausende vorher hat ein ganz anderes Völkchen eine Beziehung zwischen unseren beiden Regionen hergestellt. 
Vor etwa fünf ein halb Jahrtausenden ist eine größere Gruppe von Menschen, die wir zu unseren Vorfahren rechnen dürfen, von der Oise an die Eder gezogen (oder umgekehrt).

Sie haben da, wo sie lebten, einen bestimmten Typ von Gräbern hinterlassen. Drei der besterhaltenen sind in Züschen, 15 km von Wabern,
und in Presles und Saint.-Martin du Tertre, nicht weit von Lormaison und Méru, grad über die Kreisgrenze rüber im Landkreis Val d'Oise. In einem weiteren Umkreis um diese Fundstätten, wo man jeweils noch ein paar in Resten erhaltene ähnliche Gräber finden kann, gibt es zwar steinzeitliche Gräber, aber von ganz anderen Bautypen ...
   

 


    
Das Steinkammergrab von Züschen


Das Titelbild der Broschüre, aus der wir hier zitieren, zeigt das Züschener Steinkammer- grab. Das Heft ist im Handel und auch an der Kasse des Fritzlarer Museums erhältlich. Dort erhält man auch den Schlüssel zum Besichtigen der heute überdachten Anlage.